Aufgabe und Entscheidung klären
Dieser Leitfaden macht TYPO3-Implementierungsleitfaden zu einem prüfbaren Arbeitsablauf. Er verbindet fachliche Entscheidungen, Zuständigkeiten, Nachweise und Abnahme, damit das Ergebnis dauerhaft im Betrieb funktioniert.
Modellieren Sie verständliche Sprachversionen als gesteuerte Datensätze mit Verbindung zum Ausgangsinhalt und zur Workspace-Freigabe.
Praktischer Ablauf
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Erfassen Sie Quelltypen, Kennungen, Felder, Sprachen, Verantwortliche und Veröffentlichungsstatus.
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Wählen Sie das Auslieferungsmuster nach Volumen, Latenz, redaktioneller Kontrolle und Fehlertoleranz.
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Ordnen Sie den Quelldatensatz einer getrennten Sprachversion mit stabiler Verknüpfung zu.
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Ergänzen Sie Authentifizierung, Idempotenz, Wiederholung, Cache-Invalidierung, Protokollierung und Zugriffssteuerung.
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Testen Sie Veröffentlichung, Quelländerung, fehlende Ergebnisse, Rollback, Tastaturbedienung und Monitoring vor dem Start.
Beispiel oder Werkzeug
Ein TYPO3-Workspace-Beispiel behandelt Feldzuordnung, Übersetzungsbeziehungen, Deployment und Invalidierung. Dokumentieren Sie im Werkzeug außerdem Ausgangslage, Verantwortlichkeit, Entscheidung, Nachweis, offenen Punkt und Freigabedatum. Verwenden Sie eine reale Seite oder einen realen Vorgang, damit das Team Abhängigkeiten, Ausnahmefälle und die spätere Pflege erkennt.
| Prüfpunkt | Eintrag | Abnahmekriterium |
|---|---|---|
| Ausgangslage | Beobachteter Ist-Zustand | Quelle und Datum vorhanden |
| Entscheidung | Gewählte Option mit Begründung | Risiko und Zielgruppe berücksichtigt |
| Nachweis | Test, Dokument oder Messwert | Prüfbar und versionsbezogen |
| Freigabe | Name, Rolle und Datum | Alle Pflichtkriterien erfüllt |
Modellieren Sie Sprachversionen als gesteuerte Datensätze
Nutzen Sie einen eigenen Inhaltsdatensatz oder Seitentyp für eine verständliche Sprachversion und verbinden Sie ihn unveränderlich mit der Quelle. Speichern Sie Quell-UID, Workspace-Revision oder Inhaltswert, Zielsprache, Sprachmodus, Ergebniskennung, Prüfstatus, Glossarversion, Freigaben und letztes Prüfdatum. Trennen Sie diese Beziehung von der üblichen TYPO3-Übersetzungsbeziehung, wenn die Version Struktur oder Informationsdichte und nicht nur die Sprache verändert.
Ordnen Sie strukturierte Quellfelder bewusst zu. Erhalten Sie Überschriften, Absätze, Listen, Links, Tabellen, Hinweise, Downloads und Kontakte als semantische Elemente. Definieren Sie für jedes nicht unterstützte Inhaltselement einen sicheren Rückfall: mit Prüfhinweis erhalten, durch eine freigegebene Zusammenfassung ersetzen oder die Erzeugung blockieren. Löschen Sie unbekannte Elemente niemals unbemerkt. Datei- und Linkkennungen bleiben erhalten, damit Änderungen oder entfernte Abhängigkeiten erkennbar sind.
| Datensatzfeld | Zweck | Pflichtverhalten |
|---|---|---|
| source_uid | Verbindet Version und Quelle | Unveränderliche Beziehung mit Berechtigungsprüfung |
| source_revision | Erkennt Quelländerungen | Öffnet freigegebene Version bei Abweichung zur Prüfung |
| review_state | Steuert den Ablauf | Übergang durch Backend-Rolle beschränkt |
| result_id | Sichert Nachvollziehbarkeit | Mit Einstellungen und Anfragezeit gespeichert |
Nutzen Sie Workspaces für Erzeugung, Prüfung und Freigabe
Erstellen Sie das Ergebnis in einem gesteuerten Workspace und niemals direkt im Live-Workspace. Die Erzeugungsrolle darf Entwürfe anfordern und aktualisieren. Die Fachprüfung bestätigt Bedingungen, Zahlen, Daten, Zuständigkeiten und Links. Die Sprachprüfung kontrolliert den gewählten Modus und den gerenderten Service-Ablauf. Die Veröffentlichungsrolle prüft gelöste Befunde und führt die freigegebene Revision durch die vorgesehenen Workspace-Stufen. Sichern Sie diese Fähigkeiten über Backend-Berechtigungen und serverseitige Übergangsregeln.
Konfigurieren Sie Stufenbenachrichtigungen mit Datensatzadresse, Quellrevision, Risikostufe, benötigter Rolle und Frist. Prüfende brauchen einen verständlichen Unterschied, der Inhaltsänderungen von TYPO3-Metadaten trennt. Ändert sich die Quelle während der Prüfung, erhält die Version den Status veraltet. Das Team überträgt den Entwurf neu oder dokumentiert ausdrücklich eine Ausnahme. Eine veraltete Freigabe darf nicht live gehen.
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Erstellen oder identifizieren Sie den Quelldatensatz und erfassen Sie seine Workspace-Revision.
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Erzeugen Sie die strukturierte Version im zugewiesenen Workspace.
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Prüfen Sie Fachlichkeit, Sprache und Links in der gerenderten Vorschau.
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Lösen Sie Befunde und bestätigen Sie die weiterhin aktuelle Quellrevision.
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Veröffentlichen Sie den freigegebenen Datensatz mit vollständigem Workspace-Verlauf.
Veröffentlichen und invalidieren Sie ohne Inhaltsverlust
Erstellen Sie Route Enhancer und Seitenmetadaten für stabile, lesbare Adressen. Veröffentlichen Sie gegenseitige Sprachlinks und kanonische Beziehungen im serverseitigen Markup. Nehmen Sie die Version erst nach Freigabe in Suche und XML-Sitemap auf. Konfigurieren Sie Zugriffsbeschränkungen ausdrücklich und prüfen Sie, dass eine öffentliche Sprachseite weder unbeabsichtigt die Quellbeschränkung übernimmt noch geschützte Quellinhalte offenlegt.
Invalidieren Sie die richtigen Frontend-Caches bei Änderungen an freigegebener Version, Quelle, verknüpfter Datei, geteiltem Inhaltselement, Rendering-Vorlage oder Glossar. Cache-Tags enthalten Quell- und Versionskennung. Während Erzeugung oder Prüfung liefern Sie den letzten freigegebenen Datensatz aus. Eine fehlgeschlagene Anfrage erzeugt eine sichtbare Backend-Aufgabe und ein Betriebsereignis, entfernt aber keine gültige öffentliche Seite und ersetzt sie nicht durch einen Entwurf.
Jede öffentliche Version besitzt stabile Adresse und gegenseitigen Quelllink.
Suche und Sitemap enthalten nur freigegebene Datensätze.
Cache-Tags decken Quelle, Version, geteilte Elemente, Dateien und Renderer ab.
Geschützte Quellen können nicht über öffentliche Ergebnisse offengelegt werden.
Der letzte freigegebene Datensatz bleibt bei Fehlern und Prüfung verfügbar.
Betreiben Sie die Erweiterung über TYPO3-Aktualisierungen hinweg
Testen Sie die Erweiterung mit unterstützten TYPO3-LTS- und PHP-Versionen, Datenbank, Mehrsprachigkeitskonfiguration, Workspaces, Scheduler, Sucherweiterung und Cache. Automatisierte Integrationstests prüfen Backend-Berechtigungen, DataHandler-Hooks, Beziehungen, Workspace-Übergänge, Cache-Invalidierung, API-Ausfall und Erkennung veralteter Quellen. Browsertests decken Tastaturbedienung im Backend und Frontend-Navigation auf repräsentativen Bildschirmgrößen ab.
Dokumentieren Sie Scheduler-Aufträge, Warteschlangenmonitoring, Zugangsdatenwechsel, Protokollaufbewahrung, Sicherung und Wiederherstellung, Schemamigration und sichere Deaktivierung. Führen Sie Aktualisierungen zuerst auf einer produktionsnahen Testkopie durch und prüfen Sie bestehende freigegebene Datensätze, bevor Sie neue erzeugen. Die Abnahme umfasst eine erfolgreiche Rücksetzung von Erweiterung und Datenbankmigration, während veröffentlichte Inhalte und Prüfverlauf erhalten bleiben.
Rollen, Nachweise und Freigabe
Trennen Sie Erstellung und Veröffentlichung. Eine erfolgreiche Antwort ist ein Entwurf, keine Freigabe. Speichern Sie Quellkennung und Version, Verarbeitungseinstellungen, Ergebniskennung, Prüfstatus, freigebende Person und Veröffentlichungszeit. Wenn sich die Quelle ändert, öffnen Sie die Sprachversion erneut zur Prüfung, statt freigegebene Inhalte still zu ersetzen.
Betrieb und Pflege
Nach der Veröffentlichung endet die Arbeit nicht. Verknüpfen Sie die Sprachversion oder Konfiguration mit ihrer Quelle, überwachen Sie Qualitäts- und Betriebskennzahlen und definieren Sie konkrete Prüfauslöser. Dazu gehören Quelländerungen, Rechtsänderungen, neue Zielgruppenanforderungen, wiederkehrende Supportfragen, technische Änderungen und Vorfälle. Ein klarer Eigentümer bewertet den Auslöser, öffnet bei Bedarf eine neue Revision und dokumentiert die erneute Freigabe.
Checkliste für die Freigabe
Die Integration verwendet stabile Quellkennungen.
Zugangsdaten liegen serverseitig und werden rotiert.
Zeitüberschreitung, Wiederholung und Ratenbegrenzung sind definiert.
Wiederholte Anfragen sind idempotent.
Erstellte Inhalte gelangen in einen Prüfstatus.
Quelländerungen invalidieren oder öffnen die Version erneut.
Die Sprachnavigation funktioniert mit Tastatur und assistiven Techniken.
Das Monitoring erfasst Fehler, Warteschlangen, Latenz und veraltete Inhalte.